BUCH

Lie­be? Kann ich mir schen­ken. – Lassen!

Mit viel Wort­witz und Tief­sinn erzählt Ralf Knau­the in «Herzwerk» von sei­ner Lebens­rei­se: Auf­ge­wach­sen in einer christ­li­chen Fami­lie, erleb­te er durch das Ende sei­ner Ehe mit 42 Jah­ren den Zer­bruch sei­nes Her­zens. Doch dann, als alles infra­ge stand, begeg­ne­te ihm Gott in nie gekann­ter Weise.

Die­se tief­grei­fen­de Erfah­rung form­te sein Bild vom «Herz­brun­nen». Es erklärt, wie erfüll­te Her­zen die Welt ver­än­dern. – Denn lie­be­vol­le Her­zen zie­hen unwei­ger­lich kraft­vol­le Wer­ke nach sich: Herzwer­ke! Ralfs Herz­bild ent­zün­det den tie­fen Wunsch, selbst für das größ­te Aben­teu­er des Lebens frei­ge­setzt zu werden:

Mit Jesus und sei­nen Freun­den die Welt, die Kopf steht, wie­der auf die Füße zu stellen.

Lese­pro­be

HERZWERK – Lie­be wandelt

In Lei­nen gebun­den
144 Sei­ten (inkl. 16 Sei­ten Bild­teil)
Fon­tis-Ver­lag

15 €

Erhält­lich über den Shop-But­ton
und im Buchhandel

4 Fragen an den Autor

HERZWERK

Was meinst du mit dem Begriff «Herzwerk»?

Durch eine tie­fe Wun­de in mei­nem Leben hat Gott ein Wun­der ent­ste­hen las­sen und brach­te mein Herz neu zum Blü­hen. Die­se Ver­wand­lung habe ich «Herzwerk» genannt. Sie zeigt den Zusam­men­hang von HERZ, mei­ner Iden­ti­tät und WERK, mei­ner Bestim­mung. Zusam­men ergibt das HERZWERK.

Es ist nicht nur mei­ne Geschich­te, son­dern zugleich auch eine Ein­la­dung. «Herzwerk» soll ermu­ti­gen, die eige­ne Iden­ti­tät in Gott zu fin­den und sei­ne Bestim­mung tie­fer zu entdecken.

EINSAMKEIT

Wel­che gesell­schaft­li­che Rele­vanz siehst du in dei­nen eige­nen Erfah­run­gen im Umgang mit Einsamkeit?

Für mich zeigt sich sehr dra­ma­tisch, dass Ein­sam­keit eine Not im Leben vie­ler Men­schen ist – von feh­len­den Lebens­per­spek­ti­ven, zer­bro­che­nen Fami­li­en­be­zie­hun­gen bis hin zu stei­gen­den Selbstmordraten.

Das sehe ich sowohl in unse­rer sozi­al­mis­sio­na­ri­schen Arbeit von Stoff­wech­sel e.V. als auch ins­ge­samt in der Gesell­schaft. Die Welt steht Kopf, weil wir nicht mehr in der Ver­bin­dung mit dem Schöp­fer ste­hen und dadurch «leer» lau­fen und uns das Gegen­über fehlt.

Durch mei­ne inne­re Zer­bro­chen­heit und Ein­sam­keit habe ich neu erfah­ren, dass Jesus mein Gegen­über auf Her­zens­hö­he ist: Er ist mein Freund für immer, der nie­mals von mir geht, son­dern immer mit mir geht – durchs gan­ze Leben.

Die Lie­be Got­tes ist auch der Beginn einer tie­fen Ver­bun­den­heit unter uns Men­schen. Die­sen Schatz von Freund­schaft durf­te ich inmit­ten mei­ner Ein­sam­keit erleben.

FÜLLOSOPHIE

Du sprichst davon, die Welt, die Kopf steht, wie­der auf die Füße zu stel­len. Dabei ver­wen­dest du das Wort «Füllo­so­phie». Was meinst du damit?

Das Glück eines erfüll­ten Lebens bedeu­tet für mich, in lie­be­vol­len Bezie­hun­gen zu leben und etwas Lie­be­vol­les im Leben von Men­schen zu bewe­gen. Doch wie kom­me ich zu so einem Leben? Ich zeich­ne im Buch das Bild eines Scha­len­brun­nens, der sein Was­ser im Über­flie­ßen von Scha­le zu Scha­le wei­ter­gibt. Es ist eine Ein­la­dung in mei­ne per­sön­li­che Lee­re, die Jesus fül­len möch­te mit sei­ner Fül­le – zum Leben.

Das Wort­spiel «Füllo­so­phie» erklärt, wie erfüll­te Her­zen die Welt beein­flus­sen kön­nen. Denn lie­be­vol­le Her­zen zie­hen unwei­ger­lich kraft­vol­le Wer­ke nach sich. So kann Gott die Welt mit uns wie­der zurück auf die Füße stel­len und es erfüllt sich immer mehr, was wir Chris­ten seit Jahr­tau­sen­den im Vater­un­ser beten: wie im Him­mel so auf Erden.

SCHÖNHEIT

In Lei­nen gebun­den, mit eige­nen Foto­gra­fien, voll Wort­kunst und Sym­bo­lik – dein Buch ist ein Kunst­werk. Wel­che Bedeu­tung hat Schön­heit für dich?

Wer mich kennt, weiß, dass ich – neben Jesus – guten Kaf­fee mit Bach­mu­sik, Wort­kunst und Pan­to­mi­me lie­be. Kunst und Ästhe­tik gehö­ren zu mir. Für mich ist Schön­heit eine Spra­che, durch die Gott mein Herz immer wie­der tief berührt und bewegt.

Mir war es wich­tig, dass das Schö­ne, das mein Schöp­fer in mich hin­ein­ge­legt hat, sowohl durch den Inhalt als auch durch die Auf­ma­chung des Buches Aus­druck findet.

Podcast

Bücher­Talk: Aus Wun­de wird Wunder

Lek­to­rin Anne Hel­ke spricht im Inter­view mit Autor Ralf Knau­the über sei­ne Lebens­rei­se, über authen­ti­sche Vor­bil­der, den Wert von Kri­sen und das Auf­blü­hen in lie­be­vol­ler Gemeinschaft.